19.12.2019

Briefe



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ID: 9394 Brieftext


Geschrieben am: Sonntag 01.11.1863
 

Frankfurth d. 1 Nov. 1863.
Gnädige Frau,
wie innig bedaure ich, daß ich Sie nicht mehr sehen, Ihnen nicht mehr die Hand drücken durfte für Ihre große Freundlichkeit für mich! und wie beklage ich, daß Sie durch ein so heftiges Unwohlseyn heimgesucht wurden! wie hatte ich mich so sehr auf eine gemüthliche Stunde mit Ihnen und Ihrem verehrten Herrn Gemahl, dessen mir gütig zugedachten Besuch ich leider auch zweimal verfehlte, gefreut! –
So muß ich Ihnen denn hierdurch Lebewohl und innigen Dank sagen, und bitte nur noch Sie und Ihren Herrn Gemahl mich in freundlicher Erinnerung zu behalten.
Ich hoffe, Sie werden bald wieder ganz hergestellt sein, und zeichne mich in aufrichtigster Ergebenheit
Ihre
Clara Schumann.

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Frankfurt am Main
  Empfänger: Pfordten, Adelgunde von der (2726)
  Empfangsort:
  SBE: II.12, S. 657
 



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