19.12.2019

Briefe



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ID: 4930 Brieftext


Geschrieben am: Dienstag 27.06.1843
 

Ew. Wohlgeboren

bin ich so frei zu benachrichtigen, daß nach Ihrem gestrigen Weggange aus der Conferenz, die Ferienangelegenheit nochmals besprochen wurde. Die sämtlichen anwesenden Herren waren der Meinung, daß wegen des späten Eintritts so vieler Schüler, eine so lange Ferienzeit von 8 Wochen nicht füglich eintreten könne und es wurde dieselbe einstweilen bis zur Genehmigung der Directorii auf 3 Wochen festgesetzt. Wären die sämtlichen Herren Lehrer damit einverstanden, so könnten die gestern geprüften beiden Schüler gleich jetzt, mit Anfang des neuen Vierteljahrs in das Institut eintreten. Sie erlauben wol, daß der He. Preuss einstweilen, wenn auch nur als Zuhörer, Ihre Stunden besuchen darf, bis diese Sache geordnet seyn wird, was noch in dieser Woche geschehen muß.

Hochachtungsvoll
Ihr ergebenster
Dr. Keil.

Leipzig d. 27. Juni 1843

Sr Wohlgeboren
Herrn Dr Rob. Schumann.

[BV-E, Nr. 2618:] Dr. Keil. [beantwortet:] <NB> [Versand:] d. G.





  Absender: Keil, Johann Georg (799)
  Absendeort: Leipzig
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 20
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Leipzig 1830 bis 1894 / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Ekaterina Smyka / Dohr / Erschienen: 2019
ISBN: 978-3-86846-030-8
548f.
 



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