19.12.2019

Briefe



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ID: 3910 Brieftext


Geschrieben am: Freitag 07.06.1850
 

Hochgeehrtester Herr Doctor!
Verzeihn Sie, wenn an einem so schönen und bedeutungsvollen Tage, wie der heutige, wo Sie sich des großen Glücks, welches Sie in so unüber¬schwänglicher Fülle genießen, so ganz vorzüchlich [sic] erfreun, wenn an einem Tage, wo sich tausende glücklich schätzen würden, Ihnen ihre tiefste Verehrung und den innigsten Dank darbringen zu können, |2| wenn es da auch eine Ihrer höchsten Verehrerinnen wagt, ihre innigsten G[lück]wünsche darzubringen. Gewiß ist a[ber] Ihre Zeit gerade heute so unbeschreib[lich] in Anspruch genommen, daß es zu unb[eschei]den sein würde, wollte ich Sie noch läng[er] mit dem Lesen dieser Zeilen aufhal[ten.] Daher habe ich nur noch die große Bit[te] beikommende kleine Arbeit von mir, [als] ein ganz geringes Zeichen der höchste[n] Verehrung und Dankbarkeit nicht un[eine Silbe] verschmähn zu wollen.
Mit der größten Hochachtung
Ihre ganz ergebene
Emmy Steffen.
Dresden am 7t. Juni 1850

  Absender: Steffen, Emmy (13397)
  Absendeort: Dresden
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 22
Robert und Clara Schumann im Briefwechsel mit Korrespondenten in Dresden / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Carlos Lozano Fernandez und Renate Brunner / Dohr / Erschienen: 2021
ISBN: 978-3-86846-032-2
906 f.
 



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