19.12.2019

Briefe



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ID: 2917 Brieftext


Geschrieben am: Mittwoch 02.12.1840
 

Verehrtester Herr Doctor!
Sie verzeihen, wenn ich, obgleich diese Probe vorbei ist, dessen ungeachtet ein Anhaltschreiben nebst Zeugnißen bei der Direction u. am Hofe ein¬sende. (Ich habe dabei noch einen andern Grund, den ich Ihnen einmal im Vertrauen mitzutheilen bereit bin.) Was das Zeugniß betrifft, um welches ich Sie ganz ergebenst bitte, haben Sie nichts zu bemerken, als daß Sie mich als soliden, fleißigen u. (da mögl.) als talentvollen Klavierspieler und Schüler des bewährten Weinligs kennen. –
Anbei erlaube ich mir noch, Ihnen Etwas als souvenir de noce ┌zu senden┐, daß ich schon längst gekauft, aber aus Furcht, es sey zu gering, immer zurückbehalten habe. |2| Ich würde stets von Dankbarkeit durch¬drungen rühmen, wenn Sie die Güte hätten es mir per stadt poste unfran¬kirt zukommen zu lassen.
In tiefster Verehrung
Ihr
ergebenster Diener
Ed. Ferd. Friedrich.

  Absender: Friedrich, Eduard Ferdinand (497)
  Absendeort:
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 22
Robert und Clara Schumann im Briefwechsel mit Korrespondenten in Dresden / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Carlos Lozano Fernandez und Renate Brunner / Dohr / Erschienen: 2021
ISBN: 978-3-86846-032-2
560 f.
 



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